Posts Tagged ‘kriminalität’

kazantip gefährlich?

Im Vorfeld der Reise haben mich viele Leute gefragt, ob ich denn keine Angst hätte in eines der ärmsten Länder Europas zu reisen.
Irgendwie komisch, sobald man hier in Deutschland Ukraine, Russland, Rumänien oder irgendeinen anderen Namen eines ehemaliges Ostblocklandes hört, denkt man sofort an russiche Mafia, zwiespältige Personen und Organ- bzw. Menschenhandel.
Das kann ich absolut nicht bestätigen. Zunächst einmal ist es vielleicht wahr, dass man in bestimmten Gegenden eher aufpassen muss als in anderen, aber die Krimhalbinsel gehört sicher nicht dazu.

Man sollte – wie in jedem anderen Land auch – darauf achten, dass man sich nicht total daneben benimmt und nicht ständig gegen lokale Sitten und Bräuche verstößt, d.h. jetzt nicht unbdegingt, dass man immer schön brav danke und bitte sagen muss – im Gegenteil, Danke, Bitte und verschiedene Verabschiedungsfloskeln sind sogar eher spärlicher gesäht als in unseren Landen – viel mehr sollte man darauf achten, nicht zu unangenehm als Deutscher aufzufallen, heißt Randale (auch gegen Objekte) sind tunlichst zu vermeiden, das gehört sich einfach nicht!
Und kommt bloß nicht auf die Idee es sei besonders toll ständig auf russich zu fluchen, die russische Sprache besteht nicht nur aus Schimpfwörtern, obwohl sich leider darin meistens der russische Wortschatz eines Deutschen erschöpft.

Fazit: Es ist sicherlich nicht gefährlicher als Abends in Berlin wegzugehen.
Erzählungen über kriminelle Organhändler, verseuchte Spritzen am Strand etc. kann ich überhaupt nicht bestätigen.

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Gepostet von Obi    Datum: 16.08.2009

Kategorien: Menschen, Trip, Wohnen

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Diebstahl im Hotel

Eugen hat gestern eine SMS von Lili bekommen, im Hotel sind über Nacht ein iPhone und ein Laptop abhanden gekommen, wahrscheinlich ist einfach jemand über die Mauer gestiegen, oder durch die offene Tür hereingekommen. Für das Personal leg ich meine Hand in’s Feuer. Ich kann mir eigentlich auch nicht vorstellen, dass andere Urlauber das Zeug geklaut haben sollen.
Aber mit ein bisschen mehr sorgfalt wäre das sicherlich nicht passiert. Die Geräte im Wert von mehreren hundert Euros, lagen auch schon einfach so übernacht draußen in den Chaikans, da muss man sich eigentlich nicht wundern, wenn mal was fehlt.
Das ganze ist aber irgendwie auch typisch russisch, sie sind nicht besonders pfleglich mit ihren Sachen, ich kann mir auch gut vorstellen, dass der Verlust nur kurz schmerzen wird, irgendwie sympathisch.

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Gepostet von Obi    Datum: 13.08.2009

Kategorien: Menschen, Wohnen

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